Ratgeber · 2 Minuten Lesezeit
Fotoshooting im Betrieb: die Vorbereitung.
Echte Bilder aus Ihrem Betrieb schlagen jede Bildagentur. Die Vorbereitung entscheidet, ob sie gelingen.
Von Manuel Bubori, Studio BUBORIZuletzt geprüft am
Für Betriebe, die Website, Karriereseite und Werbung mit eigenen Bildern statt Agenturfotos bestücken wollen.
Ein halber Tag mit einer Fotografin im Betrieb liefert Material für Jahre: für die Website, die Karriereseite, Social Media und die nächste Messe. Ob die Bilder taugen, entscheidet sich zum großen Teil vorher.
Warum eigene Bilder
Kunden und Bewerber erkennen Bilder aus der Bildagentur sofort. Sie zeigen einen Betrieb, den es nicht gibt. Eigene Bilder zeigen Ihre Maschinen, Ihre Werkstücke und Ihre Leute, und genau das wollen beide sehen. Was Bewerber konkret suchen, steht im Beitrag Arbeitgebermarke.
Die Motivliste
Schreiben Sie vorher auf, welche Bilder Sie brauchen und wofür. Eine gute Liste hat vier Gruppen.
Menschen bei der Arbeit. Nicht gestellt in die Kamera lächelnd, sondern konzentriert an der Maschine, am Werkstück, im Gespräch.
Details. Hände, Werkzeuge, Oberflächen, Späne, Messmittel. Detailbilder tragen Website und Social Media erstaunlich weit.
Übersichten. Halle, Werkstatt, Gebäude, Fahrzeuge. Sie zeigen Größe und Ordnung.
Porträts. Geschäftsführung und Ansprechpartner, einheitlich fotografiert, für Website und Profile.
Vor dem Termin
Aufräumen, aber nicht steril. Ein Betrieb darf nach Arbeit aussehen. Was nicht ins Bild gehört, sind leere Flaschen, alte Aushänge und Kundenzeichnungen.
Arbeitsschutz im Bild. Schutzbrille, Gehörschutz, Sicherheitsschuhe: Was im Alltag Pflicht ist, gehört auch aufs Foto. Ein Bild ohne Schutzausrüstung sendet ein falsches Signal, an Kunden wie an Bewerber.
Vertrauliches prüfen. Kundenteile, Zeichnungen und Bildschirme vorher durchgehen. Wie man trotzdem zeigt, was man kann, steht im Beitrag Referenzen ohne Kundennamen.
Die Leute fragen. Wer erkennbar fotografiert wird, sollte vorher zustimmen, am besten schriftlich und mit klarer Angabe, wo die Bilder erscheinen. Wer nicht aufs Bild möchte, wird nicht überredet.
Formate und Rechte gleich mitdenken
Ein Bild für die Website ist meist quer, eines für Social Media hoch oder quadratisch. Sagen Sie der Fotografin vorher, wofür die Bilder gedacht sind. Dann fotografiert sie mit genug Rand, damit sich aus einem Motiv mehrere Formate schneiden lassen.
Klären Sie außerdem vorab die Nutzungsrechte: wo, wie lange und in welchen Medien die Bilder verwendet werden dürfen. Am einfachsten ist eine zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzung für alle eigenen Kanäle.
Kurz gefasst
- Eine Motivliste mit Menschen, Details, Übersichten und Porträts
- Schutzausrüstung gehört aufs Bild
- Zustimmung der Mitarbeitenden vorher schriftlich einholen
- Formate und Nutzungsrechte vor dem Termin klären
Häufige Fragen
Für Website und Karriereseite reicht oft ein halber Tag, wenn die Motivliste steht. Für mehrere Standorte oder viele Porträts entsprechend länger.
In aller Regel ja, wenn Mitarbeitende erkennbar abgebildet sind und die Bilder veröffentlicht werden. Holen Sie die Einwilligung schriftlich ein und nennen Sie, wo die Bilder erscheinen. Im Zweifel hilft Ihre Datenschutzberatung.
Das Urheberrecht bleibt bei der Fotografin oder dem Fotografen. Sie erhalten Nutzungsrechte. Welche genau, sollte vor dem Termin schriftlich vereinbart sein.
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@type: Article
Stand: 2026-10-31
Fragen, die diese Seite beantwortet
- Wie lange dauert ein Fotoshooting im Betrieb?
- Für Website und Karriereseite reicht oft ein halber Tag, wenn die Motivliste steht. Für mehrere Standorte oder viele Porträts entsprechend länger.
- Brauche ich die Einwilligung meiner Mitarbeitenden?
- In aller Regel ja, wenn Mitarbeitende erkennbar abgebildet sind und die Bilder veröffentlicht werden. Holen Sie die Einwilligung schriftlich ein und nennen Sie, wo die Bilder erscheinen. Im Zweifel hilft Ihre Datenschutzberatung.
- Wem gehören die Bilder nach dem Shooting?
- Das Urheberrecht bleibt bei der Fotografin oder dem Fotografen. Sie erhalten Nutzungsrechte. Welche genau, sollte vor dem Termin schriftlich vereinbart sein.
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