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Ratgeber · 3 Minuten Lesezeit

Nach der Messe fängt es erst an.

Ob sich eine Messe gelohnt hat, entscheidet sich oft in den Tagen danach.

Von Manuel Bubori, Studio BUBORIZuletzt geprüft am

Für Betriebe, die auf Messen ausstellen und danach mehr als einen Stapel Visitenkarten haben wollen.

Eine Messe kostet Wochen an Vorbereitung. Entschieden wird ihr Erfolg oft erst in den Tagen danach, wenn die Gesprächsnotizen im Rucksack liegen und das Tagesgeschäft wieder ruft. Hier steht, wie aus Kontakten Anfragen werden.

Die Nachbereitung beginnt vor der Messe

Wer erst nach der Messe überlegt, was mit den Kontakten geschieht, hat das wichtigste Material schon verloren. Legen Sie vorher drei Dinge fest:

Ein Kurzbogen. Name, Firma, worum ging es, was ist der nächste Schritt. Auf Papier oder im Telefon, Hauptsache für alle am Stand gleich. Eine Visitenkarte allein sagt nach zwei Tagen nichts mehr.

Eine Einteilung. A für konkreten Bedarf, B für Interesse ohne Termin, C für alles andere. Das geht in Sekunden und entscheidet später die Reihenfolge.

Eine Zuständigkeit. Ein Name, der nach der Messe für die Liste verantwortlich ist. Was allen gehört, bleibt liegen. Wie Sie den Auftritt selbst planen, steht unter Messeauftritt vorbereiten.

Die erste Woche

Melden Sie sich bei den A-Kontakten innerhalb weniger Arbeitstage, solange das Gespräch noch frisch ist. Die Nachricht ist kurz und persönlich. Sie nimmt Bezug auf das, was besprochen wurde, und nennt genau einen nächsten Schritt: das zugesagte Muster, das Angebot, einen Termin.

Eine Sammelmail an alle Standbesucher ersetzt das nicht. Sie sagt dem Empfänger, dass er auf einer Liste steht, und nicht, dass ihm jemand zugehört hat.

Die B-Kontakte folgen mit etwas Abstand, am besten mit einem Inhalt, der ihnen weiterhilft: ein Fachbeitrag, eine Referenz, eine Antwort auf die Frage aus dem Gespräch.

Was rechtlich zu beachten ist

Eine Visitenkarte ist keine Einwilligung in einen Newsletter. Auf ein konkretes Gespräch zu antworten, ist etwas anderes, als jemanden in einen Verteiler aufzunehmen. Für regelmäßige Werbung per E-Mail brauchen Sie in der Regel eine ausdrückliche Einwilligung. Fragen Sie im Gespräch danach und notieren Sie es auf dem Kurzbogen.

Die Auswertung

Nach vier bis sechs Wochen lohnt sich ein Blick zurück. Wie viele Gespräche, wie viele A-Kontakte, wie viele Angebote, wie viele Aufträge? Aus diesen Zahlen wird die Entscheidung für die nächste Messe, und nicht aus dem Gefühl, dass viel los war.

Das Material der Messe arbeitet auch danach weiter: Standfotos, Fragen von Besuchern und neue Referenzen gehören auf die Website.

Häufige Fragen

Konkrete Interessenten innerhalb weniger Arbeitstage, solange das Gespräch frisch ist. Die übrigen Kontakte mit etwas Abstand und einem Inhalt, der ihnen weiterhilft.

Eine Visitenkarte allein reicht dafür in der Regel nicht. Für regelmäßige Werbung per E-Mail braucht es eine ausdrückliche Einwilligung. Am einfachsten fragen Sie im Gespräch danach und halten es fest.

An dem, was nach der Messe entsteht: Gespräche, konkrete Kontakte, Angebote und Aufträge. Dafür müssen die Kontakte schon am Stand einheitlich erfasst werden.

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geantwortet: Konkrete Interessenten innerhalb weniger Arbeitstage, solange das Gespräch frisch ist. Die übrigen Kontakte mit etwas Abstand und einem Inhalt, der ihnen weiterhilft.

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Stand: 2026-10-31

Fragen, die diese Seite beantwortet

Wann sollte man Messekontakte nachfassen?
Konkrete Interessenten innerhalb weniger Arbeitstage, solange das Gespräch frisch ist. Die übrigen Kontakte mit etwas Abstand und einem Inhalt, der ihnen weiterhilft.
Darf man Messekontakte in den Newsletter aufnehmen?
Eine Visitenkarte allein reicht dafür in der Regel nicht. Für regelmäßige Werbung per E-Mail braucht es eine ausdrückliche Einwilligung. Am einfachsten fragen Sie im Gespräch danach und halten es fest.
Woran misst man den Erfolg einer Messe?
An dem, was nach der Messe entsteht: Gespräche, konkrete Kontakte, Angebote und Aufträge. Dafür müssen die Kontakte schon am Stand einheitlich erfasst werden.

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